Lighthouse Beach in Indien
In der indischen Stadt Kovalam, in einem für seine Kurorte und ayurvedische Kliniken berühmten Bundesstaat Kerala gibt es einen Strand mit dem ungewöhnlichen Namen «Lighthouse». Es ist ein gemütliches und recht gut ausgestattetes Erholungsgebiet, wo man auf dem heißen Sand liegen und im Meer planschen kann. Wer neue Eindrücke sucht, steigt auf die Aussichtsplattform des benachbarten Leuchtturms, und Feinschmecker werden Gerichte aus frisch gefangenen Meeresfrüchten genießen.
Ein Leuchtturm, der weit über Kerala hinaus bekannt ist
Der Kovalam-Leuchtturm ist einer der bekanntesten und zugänglichsten Leuchttürme Indiens. Um den stolz über dem Ufer aufragenden Turm zu sehen, muss man keine lange Reise durch schwer zugängliche Orte unternehmen; überdies kann man ihn nicht nur aus der Ferne bewundern, sondern auch auf die Aussichtsplattform hinaufsteigen. Der Turm ist für Besucher täglich außer montags während der Tagesstunden geöffnet, und der Eintritt kostet sehr wenig.
Ein Orientierungszeichen für Seeleute steht schon lange an dieser Stelle: Jeden Abend verabschiedet es die Fischer zu ihrem gefährlichen Handwerk, und morgens, vor Sonnenaufgang, weist es ihnen den Weg nach Hause. Der frühere Turm verfiel mit der Zeit und wurde abgerissen; der heutige Leuchtturm — ein zylindrischer Turm von 36 Metern Höhe mit rot-weißen Streifen — ist seit 1972 in Betrieb.
Fotos des Lighthouse Beach in Kerala
Ein sicherer und interessanter Urlaub
Der Strand «Lighthouse» ist der südlichste von dreien an diesem Küstenabschnitt. Tagsüber öffnet sich von der Spitze des Leuchtturms ein wunderschöner Blick auf den Ozean, die Strände und das tropische Grün der Kokoshaine. Doch viele kommen am Abend oder bleiben über Nacht in einem der nahe gelegenen Hotels, um das helle Licht zu bewundern, das wie ein Stern über den Weiten des Meeres leuchtet.
Der Ozean ist hier ziemlich flach, doch man darf nicht vergessen, dass er dennoch kein ruhiger Teich ist. Lange Ozeanwellen sind selbst für ausgezeichnete Schwimmer gefährlich, und manchmal verbirgt die Brandung den schmalen Sandstreifen vollständig. Die Felsklippen, die den Strand einrahmen, dienen als Wellenbrecher und zähmen das Toben der Elemente ein wenig. Auf die Sicherheit der Erholung wird geachtet: In der Touristenzone sind stets Rettungsschwimmer im Dienst, und Polizeistreifen tauchen regelmäßig auf.
Am Ende des Tages reihen sich entlang des Strandes Stände, an denen Fisch buchstäblich vor den Augen des Kunden zubereitet wird. Den frischen Fang kann man direkt vom Boot kaufen — Einheimische kommen oft eigens wegen der Meeresfrüchte hierher.
Informationen für Touristen
In den Küstenrestaurants findet man sowohl Gerichte der indischen Nationalküche als auch ein auf Europäer ausgerichtetes Menü. Am Strand werden Liegen und Sonnenschirme vermietet; Stammkunden können mit einem Rabatt rechnen. Die übliche Gebühr beträgt etwa 300 Rupien pro Tag, mit Rabatt etwa 100 Rupien (Preise können sich ändern). In der Nähe gibt es einen Autoverleih, eine Tankstelle und einen Parkplatz.
In der Nähe befinden sich eine Moschee und ein Tempel. Für ein Kulturprogramm sorgen eine Kunstgalerie, die St.-Marien-Kirche, Paläste, Parks und andere Sehenswürdigkeiten Trivandrums, die man in wenigen Minuten mit dem Bus oder Auto erreicht. Es gibt Souvenirstände und Geschäfte, ayurvedische Kliniken und kleine Massageräume. Es gibt viele fahrende Händler und Anwerber.
Die Einheimischen betrachten Touristen mit Interesse, kommentieren mitunter deren Kleidung oder Verhalten, zeigen aber nie Aggression. Sie lassen sich gern mit Besuchern fotografieren, seien Sie also nicht überrascht, wenn ein Fremder auf Sie zukommt und um ein gemeinsames Foto bittet.
Nur Gäste der Hotels in erster Reihe dürfen direkt in Badekleidung an den Strand kommen; alle anderen wählen besser bedeckendere Kleidung. Auch den Leuchtturm und die Spaziergänge durch die Kokoshaine sollte man in bescheidener, die Beine bedeckender Kleidung unternehmen.
Kovalam ist eine bequeme Basis für eine Reise — eine Ayurveda-Reise nach Indien verbindet Strände und Gesundheit.




