Strand Samudra
Im Süden Indiens erstreckt sich entlang der Küste der Bundesstaat Kerala, berühmt für seine Tempel und Paläste, ayurvedischen Kliniken, entwickelte Infrastruktur und luxuriösen Sandstrände. An der Küste des Arabischen Meeres liegen Hotels, die sich hauptsächlich an westliche Gäste richten. Nicht weit von der Hauptstadt entfernt, in der Kurstadt Kovalam, gibt es eine ganze Reihe idyllischer Strände, einer davon trägt den Namen «Samudra», was aus dem Sanskrit übersetzt «Ozean» bedeutet.
Foto des Samudra Strandes
Unterhaltung und Ausflüge
Samudra ist ein abgelegener Küstenabschnitt, der normalerweise wenige Besucher anzieht. Es gibt dort kaum Hotels, Geschäfte oder Infrastruktur. Aber in einem Umkreis von einem Kilometer gibt es Stände mit Souvenirs und Restaurants mit indischer und europäischer Küche. Einheimische kommen extra hierher, um frische Meeresfrüchte zu kaufen.
In der Nähe gibt es mehrere andere Strände mit gut ausgebauter Infrastruktur. In der Nähe befinden sich ein Tempel und eine Moschee, und am benachbarten Küstenabschnitt thront der berühmte Leuchtturm, von dessen Aussichtsplattform sich eine herrliche Aussicht bietet. Mit dem Bus oder Auto erreichen Sie in wenigen Minuten die Hauptstadt des Bundesstaates.
Besondere Aufmerksamkeit verdient in Trivandrum das Ostfort, auf dessen Gelände sich der reichste Tempel der Welt, Sri Padmanabhaswamy, befindet. Der Zutritt ist nur Gläubigen gestattet, doch das Gebäude ist so schön, dass selbst die Besichtigung von außen einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. In der Nähe befindet sich ein Becken, in dem Gläubige jeden Morgen eine rituelle Waschung durchführen. An einer Ecke des Beckens steht ein ganz ungewöhnlicher winziger Altar, der mit einer roten Fahne und einer Büste Lenins geschmückt ist.
Dort, auf dem Gelände der Festung, kann man auch den «Palast tausend lachender Pferde» sehen, der mit geschnitzten Bildern dieser edlen Tiere aus Rosenholz verziert ist. Neben den Tempeln gibt es den Stadtgarten mit einer schönen Sammlung exotischer Pflanzen, das Museum für Kunsthandwerk, einen Zoo, hübsche kleine Straßen und alte Gebäude.
Samudra Beach ist ein Ort der Einsamkeit
Der Strand von Samudra eignet sich für diejenigen, die Ruhe und Abgeschiedenheit schätzen. Hier gibt es keine lauten Gesellschaften und keine laute Musik, immer gibt es einen freien Platz, man muss sich nicht mit anderen Urlaubern «anrempeln». Der Nachteil ist, dass die einzige abendliche Unterhaltung nur der Sonnenuntergang ist, aber was für einer!
Morgens kann man beobachten, wie die einheimischen Fischer ihre langen Netze vom Meer hochziehen, voll mit fang. Abends stellen die Besitzer der nahe gelegenen Cafés und Bistros ihre Tische direkt an den Strand. Unter dem Rauschen der Wellen auf dem Hintergrund eines unwirklichen Sonnenuntergangs kann man in aller Ruhe frisch gefangenen Fisch genießen.
Trotz des Fehlens von Korallenriffen ist dies ein beliebtes Ziel für Taucher. Im klaren Wasser kann man bunte Schwärme tropischer Fische und, wenn man Glück hat, einen Rochen sehen. Übrigens muss man nicht unbedingt in die Tiefe tauchen, um diese Schönheit zu sehen. Neben den Felsen, die den Strand von Samudra säumen, kann man von Land aus Fische, Seeigel und ungewöhnliche Muscheln bewundern.




